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Hovawart Zucht

Die Zucht vom Hovawart

Erste gezielte Zuchtversuche begannen um 1910. Es wurden besonders kräftige Bauernhunde untereinander gekreuzt. Diese waren besonders robust und ertrugen Hunger, Kälte und Hitze. Weiterhin wurde Kreuzungen mit anderen Rassen vorgenommen. Besonders bedeutsam war die Vermischung mit dem altdeutschen Schäferhund. Dieser besaß langes, zotteliges Haar, das der Hovawart übernahm. 1936 wurde der Hund als eigenständige Rasse anerkannt. Heute wird erfolgreich die Hüftgelenksdysplasie bekämpft. Auch andere Krankheiten, wie OCD, Hypothyreose und erbliche Herzerkrankungen sind selten bei Hovawarts selten zu finden. Das liegt an den strengen Zuchtbestimmungen. Die Zuchtziele liegen bei der Beibehaltung des guten Gesundheitsstatus, der wichtigen Charaktereigenschaften und der kräftigen Konstitution der Rasse. Daher braucht es einen ebenso kräftigen und Willensstarken Halter. Viele Hunde neigen dazu, bei allzu nachgiebigem Halter, die Rolle des „Rudelführers“ zu übernehmen. Das kann zu gefährlichen Situationen führen, da der Hund körperlich stark überlegen ist. Der Hovawart braucht also eine starke Hand, die ihn führt. Dann integriert er sich schnell in die Familie und wird zu einem beliebten Mitglied.

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